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„Sich erkälten“ – was bedeutet das eigentlich?

Man „erkältet“ sich eigentlich nicht. Der Ausdruck ist irreführend, da Kälte allein nicht krank macht. Um eine Erkältung zu bekommen, muss mehr geschehen.

Als „Erkältung“ wird gemeinhin eine Ansteckungskrankheit bezeichnet, die mit Symptomen wie Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Niesreiz, Schnupfen, Atembeschwerden, Kopf- und Ohrenschmerzen, Husten, erhöhter Temperatur und allgemeinem Unwohlsein verbunden ist.

Warum spricht man von einer "Erkältung"?

Einem gängigen Irrglauben zufolge führen niedrige Temperaturen direkt zu Grippesymptomen. Tatsächlich wirken niedrige Temperaturen aber lediglich als Katalysator, der dem Immunsystem die Abwehr von Krankheitserregern erschwert.

Die eigentliche Infektion beruht auf den Bakterien und Viren in Ihrer Alltagsumgebung. Keime und Viren können dank unseres Immunsystems normalerweise nicht in den Körper eindringen. Ist die Immunabwehr aber geschwächt – zum Beispiel aufgrund von Kälte oder Müdigkeit – können sich häufig auftretende und potentiell schädliche Keime und Viren im Körper ausbreiten und unter Umständen zu Erkrankungen und entsprechenden Symptomen führen.

Grippebekämpfiung in 5 einfachen Schritten

Die Influenza ist eine saisonal auftretende Ansteckungskrankheit, die vor allem bei Kindern und älteren Menschen schwerwiegende Folgen haben kann. Eine Grippeinfektion sollte unbedingt ernst genommen werden. Vorbeugung ist der beste Schutz vor Ansteckung. Mit den folgenden einfachen Schritten bekämpfen Sie Grippe und andere saisonal auftretende Krankheiten

1. Lassen Sie sich impfen.
Gegen die Grippe ist eine Schutzimpfung möglich. Die Impfung muss jedes Jahr erneuert werden. Allerdings gibt es verschiedene Grippeviren und die Impfung schützt nur vor den drei gängigsten. Eine Impfung ist daher nur der erste Schritt zu einem wirksamen Grippeschutz.

2. Waschen Sie Ihre Hände.
Diese einfache Regel wird häufig nicht beachtet. Um Viren an der Ausbreitung zu hindern, waschen Sie sorgfältig Ihre Hände, vor allem nach dem Benutzen der Toilette. Die Punkte, an denen Viren am häufigsten in den Körper eindringen, sind Augen, Mund und Nase. Vermeiden Sie es, Ihr Gesicht mit den Händen zu berühren. Dies gilt insbesondere, nachdem Sie Gegenstände wie Türgriffe, Tastaturen und Bedienfelder in öffentlichen Räumen berührt haben. Sie können das Infektionsrisiko weiter reduzieren, indem Sie ein Desinfektionsmittel für die Hände verwenden.

3. Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind.
Viren werden in der Regel direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Körperkontakt und Unterhaltungen können zur Ausbreitung der Keime führen. Wenn Sie die ersten Anzeichen einer Grippe spüren, bleiben Sie zu Hause, damit sie andere nicht anstecken.

4. Beseitigen Sie die Keime.
Viren sind die widerstandsfähigste Art von Keimen. Nach einer Infektion ist es schwierig, sie zu bekämpfen. Der beste Weg zur Vermeidung einer Erkrankung besteht darin, die Viren zu entfernen, bevor sie in den Körper eindringen können. Deshalb ist es wichtig, Ihre Umgebung regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren, um Keime an der Ausbreitung zu hindern.

5. Achten Sie auf Ihre Gesundheit.
Ihr Körper setzt sich gegen Bakterien und Viren zur Wehr. Ihren Körper zu stärken ist wichtig, um diesen Kampf zu gewinnen. Eine ausgeglichene und vitaminreiche Ernährung (vor allem Vitamin C), ausreichend Schlaf und regelmäßige körperliche Betätigung verleihen Ihren Körper Kraft im Kampf gegen Keime.

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